Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Ortsgruppe Ravensburg-Weingarten

Erfolgreicher Arbeitseinsatz für die Natur

26. Oktober 2018

BUND pflegt Streuobstwiese an der Edith-Stein-Schule.

Bild Walser: Baumpflanzung mit BUND-Geschäftsführer Ulfried Miller (beim Graben) und Bgm. Peter Wetzel

Am Nordrand von Ravensburg unterhalb der Edith-Stein-Schule befindet sich eine malerische Landschaft und zugleich eine der wertvollsten Naturwiesen von Ravensburg. Eine alte Streuobstwiese, von Gebüschinseln durchsetzt und von Hecken eingezäunt. Hier kann man Fuchs und Mauswiesel sehen, und ab und zu zeigt sich eine Blindschleiche. Grauschnäpper, Grünspecht und Heckenbraunelle finden auf dieser Wiese ebenfalls einen Lebensraum. Das ergab eine Erhebung am Tag der Artenvielfalt im Juni diesen Jahres.

Allerdings wurde die Wiese in der Vergangenheit ziemlich vernachlässigt. Deswegen hat der BUND Ravensburg-Weingarten zusammen mit dem Eigenbetrieb Immobilien (IKP) des Landkreises ein Pflegekonzept ausgearbeitet. Der Landkreis sorgt für die Wiesenmahd und räumt Mäh- und Schnittgut ab, die Ehrenamtlichen des BUND kümmern sich um die Pflege der Bäume, schneiden Gehölze zurück und erledigen zur Erntezeit kleinere Mäharbeiten unter den Bäumen.

Am Samstag, 20. Okt. fand wieder ein größerer Pflegeeinsatz statt. 15 Erwachsene und zehn Kinder und Jugendliche halfen begeistert mit. Mit von der Partie war auch Bürgermeister Peter Wetzel aus Boms, der im Rahmen der Kreisjugendring-Aktion 'Jugend trifft Politik' selbst fleißig Hand anlegte.

Bei dieser Aktion wurden auch sechs junge Apfelbäume gepflanzt, wo der Baumbestand Lücken aufwies: Neben der alten einheimischen Sorte 'Kickacher' (der auch 'Ravensburger Sämling' genannt wird), wurden Brettacher, Goldparmäne und Boskop gepflanzt. Dass die alte Sorten reich an Geschmack sind, davon konnten sich die Helferinnen und Helfer gleich an Ort und Stelle überzeugen. Zur Erfrischung gab es den ersten frischgepressten Saft aus Äpfeln von dieser Streuobstwiese.

Nach fünf Stunden harter Arbeit gaben auch die letzten Ehrenamtlichen auf und ließen den Mittag bei einer Tasse Kaffee ausklingen. Dabei wurde über Vogelarten, Futterpflanzen und den richtigen Mähzeitpunkt gefachsimpelt. Alle waren sich einig, dass die Wiese ökologisch inzwischen deutlich aufgewertet wurde, nicht zuletzt auch dank des Blühstreifens, den Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule angelegt hatten.

 

Die PDF-Version des Artikels können sie hier herunterladen.

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb