Wie Sie persönlich sofort aus der Atomenergie aussteigen und in die Förderung der Erneuerbaren Energien in der Region einsteigen können

Wer zu einem grünen Stromanbieter wechseln und gleichzeitig eine ökologische Stromerzeugung in unserer Region fördern möchte, hat nun eine preisgünstige Möglichkeit.

Die neue Strommarke "Regionalstrom Allgäu-Oberschwaben", ein gemeinsames Projekt der Elektrizitätswerke Schönau und des BUND Ravensburg, macht es möglich, dass Stromkunden sofort aus der Nutzung von Kohle- und Atomenergie aussteigen und in die Förderung von Biogas-Heizkraftwerken zwischen Biberach und Bodensee einsteigen können.

Möglich wird dieses Angebot durch eine Zusammenarbeit mit den Elektrizitätswerken Schönau. Dieses bürgereigene Stromversorgungsunternehmen bezieht seinen Strom aus Wasserkraft. Wechselt nun ein Stromabnehmer zu Regionalstrom Allgäu-Oberschwaben, wird sein Strom ebenfalls mit dieser umweltfreundlichen Technik erzeugt.

Darüber hinaus gehen pro verkaufter Kilowattstunde Strom erstmalig mindestens 1 Cent an Landwirte mit Biogas-Anlagen vor Ort. BUND und Fachleute aus der Landwirtschaft entscheiden, an welche Betriebe diese Förderung weitergegeben wird. In erster Linie sollen damit neue Projekte mitfinanziert werden. Für manchen Landwirt bietet das Regionalstrom-Projekt jedenfalls eine einmalige Chance, sich ein zweites Standbein als Energiewirt aufzubauen.

Seit zehn Jahren läuft dieses Umweltprojekt nun schon in der Region Allgäu-Oberschwaben mit großem Erfolg. 1.100 Stromkunden unterstützen dort inzwischen siebzehn Biogasanlagen und ein Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk mit jährlich 36.000 Euro.

Stromkunde sind nicht nur Privathaushalte sondern auch das Landratsamt und die Evangelische Kirche mit mehreren Kirchen, Gemeindehäusern und Kindergärten im Kreis Ravensburg, ein Hersteller biologisch-pharmazeutischer Präparate, eine Bio-Käserei, Lager und Laden der Fairhandelsgenossenschaft dwp eG, Getränkehandlungen und Naturkostläden, Fahrradläden, Ärzte und Anwaltskanzleien. Sie genießen damit neben dem Umweltvorteil auch einen Heimvorteil und meistens sogar trotz Biogas-Bonus einen Preisvorteil im Vergleich zu ihrem bisherigen Versorger.

BUND Regionalstrom-Förderung 2012:

36.000 € + Mehrwertsteuer an 17 Biogasanlagen und 1 Pflanzenöl-BHKW. Die jährlichen Förderbeträge pro Landwirt liegen zwischen 560 und 4.840 € - je nach den erbrachten Zusatzleistungen für Natur und Umwelt:
- Die Mitvergärung von extensivem Grünland wird bis 1.600 € gefördert
- Biobetriebe erhalten bis zu 1.200 €
- eine weitere Förderung gibt es für sinnvolle Wärmenutzung und bienenfreundliche          Blumenstreifen am Ackerrand und Wildpflanzenäcker
Betriebe, die Grünland in Acker umbrechen oder in großem Umfang Mais als Energiepflanzen anbauen, werden nicht gefördert.

Regionalstrom-Biogasanlagen machen Strom und Wärme aus Gülle von 1.250 "Großvieheinheiten", aus 350 Hektar Wiesenschnitt (davon 80 Hektar ein- bis dreischürig), von 190 Hektar Ackerpflanzen (nicht nur Mais sondern auch 60 Hektar Kleegras, 30% der Äcker Bio-Bewirtschaftung!). Insgesamt haben die Landwirte einen Kilometer Blühstreifen am Ackerrand angelegt. Fünf der geförderten Betriebe arbeiten nach Bio-Richtlinien.

Die geförderten Biogasanlagen haben eine elektrische Gesamtleistung von 1.570 KW und in 2012 11 Millionen KWh Strom erzeugt - das reicht für 3.100 Wohnungen einer Kleinstadt.

Außerdem wurden zwei Schulprojekte gefördert: Energiespardetektive in Ravensburg und Leutkirch.

Tarif ab 1. Januar 2016 !!!
Grundgebühr: 8,95 €/Monat bzw. 107,40 €/Jahr
Verbrauchstarif: 25,95 Cent/kWh (incl. 1,0 Regionalstrom-Cent)

Links zum Stromsparen und Anbieterwechsel:
Werbespot der BUNDjugend zum Stromwechsel

Werbespot BUND-Regionalstrom:
Kinowerbung BUND-Regionalstrom

Stromliefervertrag BUND Regionalstrom mit Tarifen ab 1.1.2016:


Zertifikat des TÜV Nord für den "BUND-Regionalstrom Allgäu-Oberschwaben"


 

 

 



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Regionale Energieprojekte
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Aktuelles

 

Der aktuelle Bericht vom BUND-Umwelttreff vom 14. September 2017 ist hier herunterzuladen.

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Passend zur baldigen Wahl: Die Online-Aktion der Kampagne "Raus aus der Massentierhaltung": www.klasse-statt-masse.net

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Nächste wichtige Termine:

Do. 14. September: BUND-Umwelttreff, 20 Uhr im Naturschutzzentrum, Leonhardstraße 1, Ravensburg. Thema Luftreinhalteplan Ravensburg.

Sa. 7. Oktober: BUND-Streuobstaktionstag, ab 14:30 Uhr Streuobstwiese bei Edith-Stein-Schule in Ravensburg.

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