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Ortsgruppe Ravensburg-Weingarten

Nistkästen für den Garten - Kooperation vom BUND und Werkstätten Liebenau

13. März 2019

Im Arbeitsbereich Rosenharz bauen junge Männer der Liebenau Teilhabe holzgezimmerte Nistkästen. Ganz bewusst entschied sich der BUND für die Kooperation mit einer sozialen Einrichtung.

Im Auftrag der BUND Ortsgruppe Ravensburg - Weingarten bauen Beschäftigte im Arbeitsbereich Rosenharz der Stiftung Liebenau-Teilhabe wetterbeständige Nistkästen. Die Vogelhäuser können in der Geschäftsstelle des BUND in der Leonhardstraße 1 erworben werden. Foto: Lioba Scheidel

Die Nistkästen für den Garten können in der BUND-Geschäftsstelle in der Leonhardstraße 1 in Ravensburg erworben werden. „Es ist wichtig, dass die Behausungen so gestaltet sind, dass sie von den Vögeln angenommen werden“, informiert Manuel Schiffer vom BUND. Der Umweltberater Günter Tillinger vom BUND der Ortsgruppe Ravensburg - Weingarten begleitet das Projekt.   

Der Arbeitsbereich Rosenharz beschäftigt Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Richard Weiland, Fachkraft für Arbeit und Bildung, teilt die Arbeitsgänge wie bohren, sägen oder schmirgeln so ein, dass jeder, unabhängig von seinem Unterstützungsbedarf, an der Produktion teilnehmen kann. Das Holz bezieht die Werkstatt aus regionalen Wäldern. Richard Weiland achtet bei der Bauweise auf eine witterungsbeständige und langlebige Konzeption der Nistkästen.

Das Besondere an den Nisthilfen ist ihre individuelle Gestaltung. „Es kommt auf die Einfluglochgröße und die Innenmaße an, um gezielt ganz bestimmten Vogelarten eine komfortable Nisthilfe zu bieten“, informiert Manuel Schiffer. So brauchen Fledermäuse andere Behausungen als Sperlinge oder Kleiber. Zusammen mit dem Umweltberater Günter Tillinger entwickelte Richard Weiland bestehende Pläne weiter, damit die neuen Nistkästen noch hochwertiger und langlebiger sind. Zusätzlich können die Nistkästen zum Reinigen von außen geöffnet werden.

In der BUND-Geschäftsstelle werden die Gartenbesitzer beraten, wie und wo die Nistkästen angebracht werden, um die Vögel vor Räubern zu schützen. Nach der Brut oder im Winter sollten die Nisthilfen gereinigt werden. „Gut ist es, davor anzuklopfen“, empfiehlt Manuel Schiffer, damit diverse „Schlafmützen“ das Weite suchen können. Lohn der Lebensräume im eigenen Garten ist nicht nur munteres Vogelgezwitscher. Die Höhlenbrüter vernichten fleißig Insekten im Garten ohne Chemieeinsatz, wirtschaften lebenslang nachhaltig.

Text: Lioba Scheidel

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