Exkursionen von Umweltberater Günter Tillinger

 

Bäume auf dem Martinsberg, Weingarten
Bäume haben einen sehr prägenden Einfluss sowohl auf das Stadtbild als auch auf das Stadtklima. Ein Spaziergang über den Martinsberg präsentiert eine Vielfalt von interessanten Gehölzen, darunter der Mammutbaum als Riese unter den Bäumen oder der Ginkgo als lebendes Fossil aus der Saurierzeit. Die Teilnehmer lernen die typischen Merkmale und Besonderheiten der Bäume kennen. Warum ist die Farbe der Birkenrinde weiß? Wie kamen die Bäume zu ihrem Namen? Wie fanden beispielsweise Ross und Kastanie zueinander?

 

Bäume in der Ravensburger Altstadt
Bäume haben einen sehr prägenden Einfluss auf das Stadtbild und das Stadtklima. Ein Rundgang mit Günter Tillinger vom BUND Ravensburg führt zu interessanten Exemplaren unter den gut 1500 Bäumen, die im Zentrum und am Rand der Ravensburger Altstadt leben. Vorgestellt werden beispielsweise der Mammutbaum, der Riese unter den Bäumen, oder der Ginkgo als lebendes Fossil aus der Saurierzeit. Die Teilnehmer lernen die typischen Merkmale und Besonderheiten der Bäume als auch ihren Zustand kennen.

 

Entsorgungszentrum (Deponie) Gutenfurt
Was geschieht eigentlich mit unserem Müll? Der Hausmüll aus dem Kreis wird in der Müllverbrennungsanlage in Kempten verbrannt, kehrt als Schlacke wieder zurück und wird in Gutenfurt deponiert. Günter Tillinger, Umweltberater des BUND, erläutert den Aufbau und Betrieb des Zentrums, den Umgang mit der Schlacke sowie die Aufwendungen zum Umweltschutz.

 

Kläranlage Langwiese
Die große Kläranlage bei Oberzell reinigt die Abwässer von Ravensburg, Weingarten, Baienfurt und Berg. Eine beeindruckende Teamarbeit von Bakterien und ausgefeilter Technik. Günter Tillinger, Umweltberater des BUND, zeigt die mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsstufen, die das Abwasser durchlaufen muss bevor es in die Schussen entlassen werden kann.

 

Natur in der Stadt - ein Streifzug durch die Ravensburger Innenstadt/Altstadt
Ist die Stadt ein naturferner Lebensraum? Anders als wir es vermuten, werden unsere Städte aus der Sicht von manchen Tieren und Pflanzen nicht unbedingt als naturfremd wahrgenommen. So hat beispielsweise der Hausrotschwanz, der eigentlich ein Felsenbrüter ist, Gebäude als Lebensraum angenommen. Amseln siedeln in der Stadt dichter als in ihrer früheren Heimat, dem Wald.

Auf dem Streifzug zeigt Günter Tillinger, Umweltberater des BUND Ravensburg,  wie vielgestaltig die Natur in der Stadt gedeihen kann. Augenfällig sind in erster Linie die Bäume, die mit ihrer Größe und ihrer Ästhetik das Stadtbild prägen. Daneben gibt es aber auch unscheinbare Überlebenskünstler zu entdecken, die sich an extremen Standorten, wie an der Stadtmauer oder in Pflasterfugen, zu behaupten wissen.

 

Der Stille Bach
Der Stille Bach zählt zu den ältesten und auch heute noch genutzten Kanalsystemen in Deutschland. Die zweistündige Führung auf dem wasserbauhistorischen Lehrpfad gibt einen Einblick in die bauliche Entwicklung, die Steuerung und die Nutzung des Kanals. Auf dem Weg über Nessenreben zum Rössler Weiher erfahren die Teilnehmer außerdem Hörens- und Sehenswertes aus der Natur dieser einzigartigen Landschaft.

 

Trinkwasserversorgung Weingarten
Sauberes Wasser ist die Grundlage für Gesundheit und Wohlergehen. Etwa 120 Liter verbraucht jeder Bürger täglich. Knapp 80 Prozent des Trinkwassers für Weingarten werden im Pumpwerk Forrenösch bei Unterankenreute gefördert. Die Besichtigung des Pumpwerks und des benachbarten Hochbehälters Eratsrain gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Wasserversorgung und informiert über die Wasseraufbereitung und Qualitätssicherung.

 

Vogelparadies Hauptfriedhof (Ravensburg)
Die Teilnehmer lernen das Vogelparadies Hauptfriedhof kennen, wo 35 verschiedene Vogelarten regelmäßig brüten und weitere 20 Arten häufig zu beobachten sind. Nicht nur die Stimmen und Lebensgewohnheiten dieser Vögel werden vermittelt, sondern auch die Besonderheiten des Friedhofs, die zu dem Vogelreichtum führen.

 

Waldolympiade
Die Teilnehmer der Waldolympiade werden für die Natur, insbesondere für den Lebensraum Wald, sensibilisiert. Naturwissen wird nicht mit "erhobenem Zeigefinder" vermittelt, sondern auf eine spielerische Art.
Nicht unter Leistungszwang, aber dennoch unter Wettkampfbedingungen, beispielsweise unter einer bestimmten Zeitvorgabe, durchlaufen die Teilnehmer der Waldolympiade einen Rundkurs, auf dem an acht festen und drei variablen Stationen Aufgaben zu lösen sind. Die Stationen vermitteln Artenkenntnisse sowie Wissen über die Nutzung und Aufgaben des Waldes. Die Lösung der Aufgaben erfordert Geschicklichkeit und Sensibilität.

 

Weinbau in Ravensburg
Auf dem Rundgang, der über den städtischen Rebgarten an der Schlierer Straße und den Burghaldentorkel führt, erläutert Diplom-Agraringenieur Günter Tillinger vom BUND Ravensburg, wie der zweithöchste Weinberg Deutschlands bewirtschaftet wird, und lässt die Geschichte des einst bedeutenden Weinbaus im Schussental lebendig werden. Das historische Torkelstübchen wird besichtigt und die Funktionsweise der alten Weinpresse erklärt. Nicht zuletzt erfahren die Teilnehmer, welchen Wert die ehemaligen Rebflächen heute für die Natur und das Stadtklima haben.


 

 

 

 



Vogelführung auf dem Hauptfriedhof
Waldolympiade
Weinbau in Ravensburg
Vogelführung auf dem Hauptfriedhof
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Aktuelles

 

Der aktuelle Bericht vom BUND-Umwelttreff vom 14. September 2017 ist hier herunterzuladen.

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Passend zur baldigen Wahl: Die Online-Aktion der Kampagne "Raus aus der Massentierhaltung": www.klasse-statt-masse.net

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Nächste wichtige Termine:

Do. 14. September: BUND-Umwelttreff, 20 Uhr im Naturschutzzentrum, Leonhardstraße 1, Ravensburg. Thema Luftreinhalteplan Ravensburg.

Sa. 7. Oktober: BUND-Streuobstaktionstag, ab 14:30 Uhr Streuobstwiese bei Edith-Stein-Schule in Ravensburg.

Mitmachprojekte

Die aktuellen Mitmachprojekte können Sie in den Plenumsberichten nachlesen, zu den restlichen Mitmachprojekten geht es hier.